Oops, wünsche ein gruseliges Halloween!

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Happy Halloween
Fast verpaßt: Süßes oder Saures?

Ubuntu Edgy Eft, oder 6.10 released und …

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… funktioniert keinen Meter.

Die bisherige Version (6.06 LTS) konnte bei mir problemlos in der Live-Variante von CD aus gestartet werden und dann auch installiert werden. Nachfolgend mußten für ATI-Karten einige Anpassungen vorgenommen werden, bevor die grafische Oberfläche  (Gnome) zu sehen war. Meine Hoffnung, dass in der neuen Version dieser kleine Stolperstein wegfällt, wurde enttäuscht. Stattdessen kann ich jetzt nicht einmal mehr das Live-System starten. Nach unendlich langer Ladezeit, kommt zwar eine Willkommensmelodie, der Bildschirm aber bleibt schwarz. Das liegt sicherlich an den ATI-Grafikkarten im Notebook (X700 Mobile) und im Desktop (9600 Pro), diese sind aber wirklich nicht mehr ganz aktuell und sollten doch jetzt bekannt sein.

Ich hatte Bedenken, als Ubuntu auf diese grafische Installation aus dem gebooteten Live-System umgestiegen ist (da so ein Grafikfehler immer mal passieren kann) und war etwas erleichtert, als die überarbeitete 6.06 Installations-CD wieder mit einfacher Install-CD daherkam. Also bitte auch für die neue Version nachlegen!

Schade, jetzt kann ich es nicht mal testen, und wenns so bleibt muss ich zurück zu Opensuse. Ich probiere demnächst nach einer Lösung zu finden, dann gibts hier neues.

Umzug geschafft, mit kleinen Opfern …

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Es ist soweit, der Zwischenton ist auf seinem endgültigem Server angekommen, und ich muss sagen, dass ich es Wordpress ein wenig übel nehme, dass sie keine One-Button-Datensicherung einführen. Das ist wirklich umständlich, die Dinge per Hand zu ändern, zudem bei meiner phpMyAdmin-Sicherung die Umlaute unter die Räder gekommen sind.

Klar, dass ich das in den Griff bekommen kann, aber ich bleibe einfach realistisch und denke mal, zuviele werden die alten Posts nicht lesen, und wenn doch geht es auch ohne Umlaute. Bei den ersten Beiträgen war da sowieso bei meinem alten Hoster schon etwas schiefgelaufen.

2.000.000 sterben an Umweltverschmutzung - zurück zu alten Werten - Noah baut Arche?

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Es ist eine komische Sache mit der Umweltverschmutzung im Allgemeinen. Das Waldsterben zum Beispiel war ein Topthema in den 90′er Jahren, ein echter Schocker. Die Zeitschrift GEO ver?ffentlichte damals eine beeindruckende Serie von mikroskopischen Aufnahmen, wie B?ume sterben. Die Bev?lkerung veranla?te dabei sogar die konservativen parteipolitischen Kr?fte, Elemente des ?kologischen Programms der Gr?nen mit aufzunehmen. Generell kommt mir manchmal das Ende des 20. Jahrhundert deutlich aufgekl?rter vor, als der Anfang des 21. Jahrhunderts.

Mit dem neuen Jahrtausend schienen eigentlich alle Regeln ?ber Bord geworfen zu sein. Klimaerw?rmung nicht l?nger sicher bewiesen, das Ozonloch pl?tzlich geschlossen und der Zustand des Waldes sei so gut, dass die Berichte deutlich seltener n?tig seien. Der j?hrliche Waldzustandsbericht erscheint n?mlich seit Minister Seehofer nur noch alle vier Jahre.

Um vom Thema etwas abzuschweifen, Werte wie Familie, Ehe und religi?ses erleben wohl eine Renaissance, wie nicht nur das Nachmittagsprogramm der privaten Fernsehsender, von Wedding Planer ?ber unsere erste gemeinsame Wohnung bis zu unser erstes Kind beweisen. Die Auswirkungen und Ideen von Flower Power bis zu den 68′ern auf jeden Fall, scheinen keine Wirkung mehr auf die Generation Golf bis Praktikum zu haben.

Aber nach kaum sechs Jahre im neuen Jahrtausend holen uns die Meldungen allm?hlich in die Wirklichkeit zur?ck. Katalysator und Kl?ranlagen waren zwar wirklich toll f?r die Umwelt, aber Emmisionshandel und stetige Lobbypolitik mit und f?r die Industrie machen weiteren Fortschritt schwierig. Wie wir den Bev?lkerungen in Afrika und China klarmachen wollen, dass sie nicht mit den gleichen Mitteln Wohlstand und Komfort erreichen d?rfen wie wir - n?mlich auf dem R?cken unseres Planeten, ist mir unverst?ndlich. Zumindest wenn wir nicht anfangen statt zu predigen, auch mit leuchtendem Vorbild voranzugehen.
Aufgewacht, die Menschen sterben, die Klimakatastrophe ist schwer berechenbar, aber steht vor der T?r. Tsch?ss Sylt, kann doch nicht die geeignete Reaktion sein, um mal bei der kleinsten Auswirkung zu bleiben.
Es ist nicht mehr in weiter Zukunft soweit, wir haben gute Chancen all das zu erleben. Wenn wir nicht schleunigst die Kurve bekommen, und nicht nur ?kologische Energiegewinnung, sondern auch Energiesparen an Fahrt gewinnt, hilft uns unsere sch?ne neue, alte Wertewelt auch nicht weiter. Die Kreationisten berichten nicht von einer neuen Flut, oder? Auf jeden Fall auch im biblichen Sinn die Frage: “Wann hat Noah seine Arche gebaut?”.

“Es war vor der Flut, vor der Flut!”
Links

2 Millionen sterben an Luftverschmutzung: KLICK!
Zustandsbericht des Waldes seltener (im Web kaum dokumentiert, symptomatisch?): KLICK!
Ozonloch kleiner 2002: KLICK! // oder gr??er 2005: KLICK!
UN-Bericht, Klimakatastrophe kommt: KLICK!

Benq Siemens wird zu Benq vs. Siemens

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Benq ist nicht Pleite, wohl aber zwei T?chter, Teile der ehemaligen Siemens Mobile Sparte. Vorsorglich wurde diese ?bernommene und mit vielen Millionen (etwa 450 Mio. ?) Mitgift ausgestattete Sparte sorgsam in Einzelgesellschaften aufgeteilt. Das erm?glicht, dass die wertvollen Patente und somit das Know-How weiterhin bei Benq verbleibt, und da die Produktion, sowie der Service mit ihren vielen Mitarbeitern ein Kapital von 25.000 ? (Mindesteinlage f?r die Gesellschaftsform) in Minuten an Geh?ltern verbrennen, war klar, dass ein Einstellen der Zahlungen die Insolvenz bedeutet. Vergleichbar w?re das damit, wenn zum Beispiel E-Plus, die ihren Service als Einzelfirma f?hren, einfach keine Auftr?ge und ?berweisungen mehr an den E-Plus-Service f?hren. Diese Firmen sind keine Einzelfirmen in dem Sinne, dass sie tats?chlich Konzernunabh?ngig weiterkommen.
Unterstellen wir der Siemens AG, als Inbegriff der Deutschland AG keine B?swilligkeit, nach dem Motto die Drecksarbeit (also Schlie?ung) sollen die Anderen erledigen, bleibt, dass keine Standort- oder Besch?ftigungsgarantien fixiert wurden. Siemens hat sich hereinlegen lassen und wird lange arbeiten m?ssen, um ihren ramponierten Ruf wiederherzustellen. Der war bei vielen Verbrauchern schon wegen schwieriger Engagements in Technologiebereichen, wie der Kernkraft nicht grundsolide. Dann kam eine Gehaltserh?hung von 30% f?r die Gesch?ftsf?hrung in Entlassungszeiten, diese ist um ein Jahr verschoben, daf?r soll ein Fond von 30 Mio. Euro f?r die unter Insolvenzverwaltung stehende Benq-Siemens Deutschland GmbH & Co. KG eingerichtet werden. Gute PR-Ma?nahme, aber nicht nur die IG-Metall weiss, dass das nicht lange reicht. Seit Benq, Siemens Mobile ?bernommen hat, sollen etwa 850 Millionen Euro Defizit angelaufen sein, also etwas in einem Jahr.
Auch fehlt mir die Information, wie die dann losgel?ste Handyproduktion, denn existieren soll. Welcher Art sind die Verbindungen zu Benq in Asien? K?nnen die Patente dann dauerhaft genutzt werden? Wie gross ist der Spielraum f?r diese Firma, oder sanieren wir diese Firma letztendlich auch Staatskosten f?r Benq und wollen wir das?

Die Auswirkungen f?r die Mitarbeiter sind unklar, angeblich haben die Experten aus M?nchen gute Chancen neue Stellen zu finden, des weiteren werden Benq-Siemens-Mitarbeiter im Siemens Konzern bevorzugt eingestellt.
Ich bin unsicher, ob es Sinn macht den Konzern jetzt ? la Holzmann zu sanieren, nur um das Problem zu verschieben und Aktionismus zu zeigen. Das Geld, dass da hereinflie?t werden wir wohl nicht wiederbekommen. Macht die Firma irgendwann tats?chlich Gewinn, kann Benq immer noch abziehen, bzw. streicht den Gewinn ein. Bei SonyEricsson hat die ?berf?hrung in die neue Marke bis heute angehalten, und die Produktion heute liegt etwa in der Gr??enordnung, die Ericsson zum Zeitpunkt des Joint-Ventures alleine hatte.

Ich glaube, das einzige, was man hieraus lernen kann, ist dass dieses grenzenlose Vertrauen in die angebliche Qualifaktion der Manager aufh?ren muss. Wer sich so simpel hereinlegen l??t, und genau das, was Grundlage sein soll nur m?ndlich ber?t, der ist nicht sonderlich umsichtig. Genauso wenig, werden Firmen mit Geld oder Steuersenkungen bevorzugt Stellen schaffen oder erhalten. Benq h?tte das Geld gerne zu Hause. Die Deutsche Bank will in erster Linie gute Bilanzen und gl?ckliche Aktion?re. Die sind im Falle Benq ?brigens zufrieden, die Aktie steigt, da das Risiko des Mobiltelefon-Gesch?fts wegf?llt. Brave new world.

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