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Jan 27
Zu meiner Biologieunterricht-Zeit war Darwin noch unbestritten, und wir lernten nur von Kritikern, denen die Theorie schlicht zu gewagt war. Drohte doch die N?he zum Tier den Mensch als Mittelpunkt in Frage zu stellen. Schlie?lich arrangierten sich mangels Gegenbeweisen die Kritiker.
Aber ein neues Jahrtausend hat begonnen … ob es auch wieder eine Renaissance geben k?nnte?
Hier der Artikel in Spiegel Online,
In Amerika ist der Kreationismus sp?testens durch den neuen Pr?sidenten Bush salonf?hig geworden, aber wir Europ?er trauen uns nie so recht, den Stimmungen des Big Brother entgegenzulaufen. Zeit zum laufen lernen, liebe Briten. 
Jan 26
Jetzt haben wir sie schon eine ganze Weile, die gro?e Koalition und zum ersten Mal eine Frau an der Spitze. Und mi?t man die neue Regierung an der Medienregierung Schr?der, macht sie auch das erwartet schwache Bild. Keine flammenden Reden, keine vision?ren Ziele. Pragmatismus pr?gt die Politik und die Medien verlieren anscheinends das Interesse an ihr. Diese Aufgeregtheit der letzten Jahre, in denen jede ?u?erung auch noch des letzten Hinterb?nklers fast zu Panik gef?hrt hat, ist pass?. Vielleicht geh?rt sie zu einer Zeit, in der Experten Stunden und Wochen vor den ihnen anvertrauten Computeranlagen und Hausfrauen verzweifelt vor Mikrowellen und Kaffeemaschinen standen, um festzustellen, ob die Ger?te zum Jahreswechsel 2000 sich in gef?hrliche Brandherde verwandeln, oder einfach aufgeben. Unm??ige Angst vor neuem geh?rt zum Jahrtausendwechsel dazu.
Da erkl?rt sich die Zufriedenheit an der Regierung schnell. Keine gro?en Versprechen, ?berschaubare Einschnitte. Es herrscht Frieden im Land. So viel Bed?rfniss am Frieden sogar, dass die Schlagzeile, es k?nne zu einer atomaren Wiederaufr?stung in Deutschland kommen nicht zu Massendemonstrationen und wirklicher Aufregung f?hren kann.
Gut m?glich, und ich hoffe es aufrichtig, dass genau diese Atempause dazu f?hren kann, dass sich opositionelle Kr?fte sammeln k?nnen. Nicht unbedingt parteipolitische, aber dass sich B?rger wieder zusammenschlie?en. Ein gro?er Hemmschuh wenigstens ist weg, es gibt keine Regierung mehr, die Seite an Seite mit Umweltsch?tzern, B?rgerrechtlern und Friedensaktivisten gek?mpft hat, und die intellektuell durchaus geschickt versucht hat eine Realit?t als Erf?llung einer Utopie zu verkaufen. Viel ?brig geblieben ist von dem nichts. Vielleicht Bio-Eier bei Aldi (wenn daf?r nicht einfach Lebensmittelskandale gereicht haben) und ein halbherziger, vielleicht stattfindender Atomausstieg.
Viel zu tun gibt es auf jeden Fall, und die Argumente derer, die gerne den Terror als Universalbedrohung und Durchsetzungsmittel f?r alles nutzen, k?nnten sich noch mehren. Eine verheerende Kombination k?nnte sein, dass das irakisch neutrale Deutschland durch die Hintert?r des BND vielleicht nicht so neutral war. Die Parteien streuben sich fatalerweise vor echter, ?ffentlicher Aufkl?rung, es bleibt ein dunkles Geheimnis, ein schwarzer Fleck. Oder ein Eldorado f?r Verschw?rungstheoretiker.
Ich kann nicht einsch?tzen, was wirklich passiert ist, ob die Regierung wirklich nur unparteiische Informationen brauchte, oder ob der Wille den Krieg dann auch z?gig zu Ende zu bekommen doch zu mehr verf?hrt hat. Aber ich habe ein wenig Sorge, wenn ich diese Wendung sehe, dazu eine nahende Weltmeisterschaft in Deutschland und vielleicht als kleinen Anstupser einen Steven Spielberg Film ?ber Anschl?ge auf olympische Spiele.
Aber sicher ist, pers?nliche Daten und Rfid-Chips (?ber Funk auslesbare Chips) in deutschen Ausweisen werden wohl keine ausl?ndischen Terrorristen ?berf?hren. Und es bleibt unwahrscheinlich, dass teure ?berwachungstechnik gro?er Massenhoster (stellen Platz und Infrastruktur f?r die Ver?ffentlichung von Webseiten bereit) in Deutschland die Korrespondenz von arabischen Terrorcamps abfangen kann.
Um den Bogen zu schlagen, oder die Kurve zu kriegen, nutzen wir die Verschnaufpause, die uns unaufgeregter politischer Pragmatismus geben kann, um nachzudenken, was uns wichtig ist und bleiben soll.
Jan 22

Hier mal wieder ein kleiner Linux-Tipp. Ich habe dieses Mal ein Notebook mit einer der neueren ATI-Mobility Grafikkarten getestet.
Opensuse (Eval-SuSe) 10.0 installieren geht problemlos, allerdings schaltet sich das Display (unabh?ngig von der Aufl?sung) nach dem ersten Neustart (nach der Installation) einfach ab. Der Meister der kryptischen Installationsanleitungen hat bewiesen, dass es noch eine Steigerung, zumindest f?r mich (mit begrenzter Zeit) in Hinsicht schwer durchschaubarer Installationsroutinen gibt. ATI hat dieses Mal die VESA-Kompatibilit?t scheinbar schlicht weggelassen.
Hier im Zwischenton gibt es kein Problem ohne L?sung, daher eine superknappe L?sung (32-Bit):
1.) Suse 10.0 installieren (bitte mit Kernel_Source, gcc,Java)
2.) VGA-Treiber auf CD/Festplatte bereithalten (www.ati.de)
3.) Im sicheren Modus starten oder starten und dann Strg+Alt+F3 und “init 3″
3.) In das Verzeichniss des Treibers wechseln (z.B.: cd /home/zwischenton/Desktop)
4.) ./ati-driver* –builddpkg SuSE/SUSE100-IA32
5.) rpm -Uhv fglrx*
6.) sax2 -r -m 0=fglrx -b /usr/share/doc/packages/fglrx/sax2-profile
Nach alldem, bitte ein Neustart und es kann weitergehen.
Have Fun,
Ben
P.S.: Der ATI-Treiber schafft manchmal Punkt 4 nicht, dann bitte einfach ./ati-driver* und dann den Anweisungen zum Bauen eines RPM f?r SUSE folgen.
Jan 08
Nicht billig sind die Karten der Variet?-/Zirkusdarbietung “Afrika! Afrika”, aber jeden Euro wert. Die Artisten vollbringen auch f?r erfahrene Zuschauer fabelhafte Leistungen, jenseits aller physikalischer Grenzen. Zudem ist die Truppe hochmotiviert und bewei?t, wie ansteckend afrikanische Lebensfreude selbst f?r uns etwas reserviertere Europ?er sein kann. Sie w?nschen Ihren Besuchern ein frohes Herz, mit ihrem Programm haben sie auch genau das zur?ckgelassen.
Geboten wurde neben afrikanischer Livemusik (Band und Solo-S?nger) artistische Darbietungen aller Art.
Was zum Beispiel die Artisten an der Stange, oder den Jongleur angingen, ?bertrifft das Gesehene alles, was ich bis dato erlebt habe. Ein Besuch im Frankfurter Tigerpalast ist auch ein gro?es und empfehlenswertes Erlebniss, aber von Afrika! Afrika! dann doch ?bertroffen.
Von diesen klassischen Darbietungen gibt es nat?rlich auch modernen Tanz, Basketball auf Einr?dern und alles und mehr als vorstellbar ist.
Ein wirklich ganz kleines Manko bleibt aber, die echte Magie fehlt. Wer sich aber ein wirklich frohes Herz abholen m?chte, kommt am besten so schnell wie m?glich in die Zeltpal?ste nach Frankfurt.
Hier gehts direkt zur Homepage
Jan 04
Hier sitze ich also, ein freier Tag, ein eher mieser Kaffee und der obligatorische Blick ?ber die neuesten Nachrichten, die im letzten halben Jahr in aller Regel eher schal wirken. Ich weiss, die neue Regierung h?lt sich mit neuen Ideen nur zur?ck, damit sie das Sommerloch 2006 angemessen f?llen k?nnen. Wir haben ja Zeit.
Jetzt ist der Kaffee alle, einen Moment bitte.
Tschuldigung hat etwas l?nger gedauert, wo war ich… Achja, Presseschau.
Ich habe einen Artikel im Spiegel online entdeckt (klick) , es geht um ein Wohnprojekt f?r Studenten. Bekannterma?en campieren die neuen Semester zu jedem beginnendem Sommersemester in ganz M?nchen, da der Wohnraum mehr als knapp ist. Da kommt diese Abhilfe gerade recht. Gro?z?gig geschnittene Wohnungen, die mit 6,7qm locker all das aufnehmen k?nnnen, was der Gro?stadtstudent direkt zur Vertragsunterzeichnung in seinem Einkaufswagen mitgebracht hat.
Wer jetzt aber denkt, vielleicht ist der Platz doch zu knapp, der hat nicht damit gerechnet, dass die Betreiber des Projekts, aber auch wirklich alles auf Herz und Nieren pr?fen. Es gibt nat?rlich einen Test, und zwar mit einem echten Objekt, einem echten Studenten der sch?nen K?nste. Das sollte man schon erw?hnen, ich glaube n?mlich, dass wir nach den Phasen alte-US-Kamellen ?ber “Serena, ich wollte meine Nachbarin mit einem Teppichspray erw?rgen” zur Gerichtssendung mit abgelegten Richtern, jetzt das mediale Testzeitalter erreicht haben. Wir testen, alles. Von der Stadtreinigung, bis zum Fernsehservice zur Qualit?t des Kl?rwerks. Es findet sich auf jeden Fall ein Fachmann, oder besser ein Qualit?ts-Scout (klick), der uns besorgte B?rger beruhigt, dass der eiternde Abszess an meiner Lippe bestimmt nichts damit zu tun hat, dass ich ne extra-Portion rohes Hack aus dem Supermarkt vernascht habe.
Wichtig bei all diesen Tests des Privatfernsehens und der Privatwirtschaft, brecht die gro?en Probleme auf ein Niveau, dass du und ich verstehen k?nnen. Wer k?nnte das besser als der Durchschnittszuschauer, der allerdings noch nie einen Computer, noch eine Digitalkamera je gesehen haben sollte, um das Ger?t im Test auch wirklich unbefangen vorstellen zu k?nnen.
Aber zur?ck zu unserem armen Studenten, der seine sieben Sachen gepackt und sich in seine Luxusherberge zur?ckzieht. Er f?hlt sich wohl, es ist nicht eng, stolz verk?nden die Reporter, dass er sich wirklich gut f?hlt in der Box, die ja immerhin kleiner als die gesetzliche Norm f?r ein Kinderzimmer ist. Dazu kommt, dass wir dem Kind eine Dusche und eine Puppen… ?h K?che mit eingepackt haben. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Yaps, genug mit den Luxusstudenten, die sich im 15qm WG-Zimmer nur noch damit besch?ftigen ein Fu?ballfeld f?r die Freunde abzustecken.
Unser Musterstudent grunzt wohlig und hat sie verstanden die Botschaft, dass es enger wird. Irgendwie bekomme ich da ein schlechtes Gewissen. Wir wohnen hier zu zweit und k?nnten doch problemlos noch 11,3 Studenten aufnehmen. Bewerbungen nehmen wir ab jetzt entgegen. Bitte mitbringen: K?hlschrank f?r die Schublade und Flachbildschirme. Ich mache mich jetzt direkt mal auf die Suche, wo wir 13,3 Flachbildschirme aufh?ngen k?nnnen.
Im W?rfel k?nnen acht Leute feiern, bei neun geht der Gasalarm los. Nein, das l??t keinen R?ckschluss auf das verzehrte Essen zu, sondern ist das ernsthaft positive Ergebnis der Einstandsfeier. Ich war erst skeptisch, ob es wirklich so toll w?re, wenn bei neun Leuten der Sauerstoff knapp wird und ich zur K?hlung lebloser K?rper bald die K?hlschrankschublade ?ffnen muss. Dann habe ich aber wieder nachgerechnet. Ich kann hier insgesamt 13,3 Studenten unterbringen und zwar so, dass sich alle wohl f?hlen. Dazu kommen pro Student acht Besucher, ergo passen in meine Wohnung 120 Menschen. Toll!
Die haben ja auch die erw?hnten 13.3 Flachbildschirme um sich vom knapp werdenden Sauerstoff abzulenken.
Sch?n finde ich auch den g?nstigen Baupreis, nur 100.000 ? und das ganz ohne Grundst?cke. Aber von denen brauch man ja nicht viel. F?r den Studenten kommen 150? Miete und die Kosten f?r den Flachbildschirm und ein ausgesprochen kleines Notebook hinzu.
Eine tolle Sache, und wie gesagt ein gelungener Testlauf. Der Tester genie?t das puritanische an seinem Wohnraum. Mein Held, selbst eine Gef?ngnisszelle ist dagegen eine Halle.
Aber Moment, was lesen meine vor Neid zugeschwollenen Augen, der hat sich den Container zwei Strassen von den Eltern entfernt stellen lassen und die Freundin mit eigener Wohnung gibt es auch noch. Mein Neid verbla?t, bei meinen Eltern gehe ich auch ab und an in die Garage und f?hle mich echt wohl. Als Kind habe ich gerne in einem kleinen Kellerraum gespielt, der war feucht und ungeheizt, aber ich war ganz f?r mich. War richtig toll, ob ich den auch zur Verf?gung stellen sollte?
Kritischer Journalismus durch und durch. Bei den Fakten konnte man nur zu einem Ergebnis kommen: Toller Test. Urteil: Sehr Gut!
Willkommen im Testlabor Medienlandschaft.
Jan 03
Hey,
also nachdem ich mit der unter Opensuse 10.0 vorliegenden smbmount-Version keine Freigaben mehr gemountet bekommen habe (AuthError) und mir kein Google-Fund helfen konnte hier ganz kurz die Folge zum einbinden:
1. Nat?rlich SMBclient & Co ?ber Yast2 installieren
2. In eine Shell gehen, und sich als Superuser anmelden (su)
3. Mit dem bevorzugten Editor /etc/fstab aufsuchen (bei mir: gedit /etc/fstab)
4. Dort f?r die Freigabe folgendes einf?gen:
//Server/Freigabe /mount/Verzeichniss smbfs gid=users,uid=Benutzer,rw,username=samba_benutzer,password=samba_pass
in meinem Beispiel:
//192.168.178.99/Share /mnt/share smbfs gid=users,uid=ben,rw,username=ben,password=geheim
Das Verzeichniss, in welchem die Freigabe erscheinen soll muss nat?rlich existieren (mkdir mnt/share) und unter uid muss der eigene Linux-Benutzername eingetragen sein.
In “username” hingegen erscheint der Benutzername f?r die Windows-Freigabe.
Der Trick gegen?ber meiner alten Zeichenfolge ist, dass “auto” nicht mehr als Option funktioniert.
Ausprobieren, ob es klappt:
1. umount -a
2. mount -a
Bei Fragen: Mail an mich!
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