Neuer Browserkrieg oder Shakespeare?

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Ich würde sagen, dass auch nach Googles Chrome eher “viel Lärm um nichts” in der Luft liegt. Es gibt die zwei typischen Lager, wenn etwas aus dem Hause Google erscheint, die Einen sind sofort mit dabei, die Anderen sehen den Datenschutz Super-GAU direkt auf uns zufliegen. Da überrascht es wenig, dass Beides wohl nicht hinkommt.1) Die Kritiker sagen, es werden ausufernd Daten gesammelt und die Sicherheit ist nicht ausreichend. Nunja, es ist eine Betaversion, diese sollte nicht in produktiven Umgebungen, also im Alltagseinsatz eingesetzt werden. Das ist üblich. Diese Übertragung von URLs und dann eventuelle Verknüpfung mit IPs zu Nutzerprofilen ist eine andere Sache. Allerdings sind bisher die Einzigen, die zu den IP-Adressen wieder  einen Surfer ausmachen können, Strafverfolgungsbehörden. Zudem kann man diese Funktionen abschalten.  2) Aber auch mir ist diese ständige Übermittlung von Daten ein Dorn im Auge. Ich sehe auch nur eingeschränkt einen Nutzen darin. Auch wenn Google überhaupt kein Interesse daran hat, hier grosse Sammlungen anzulegen. Da kann man was machen. Zudem bietet der Browser - von der Geschwindigkeit abgesehen - wenig Neues.Was bleibt? Es bleibt eine neues, relativ innovatives Produkt im Betastadium. Sensibel mit den eigenen Daten umgehen sollte inzwischen übrigens Jeder. Wichtige Daten haben nichts auf IMAP-Servern, Web-Servern in Online-Textverarbeitungen zu suchen. Übrigens obwohl sie da oft sicherer lagern, als auf der eigenen, meißt unzureichend gesicherten (im Sinne von Datensicherungen) Festplatte. E-Mails sind Postkarten. Punkt. Wer vertraulich kommunizieren will, nutzt bitte zumindest eine Verschlüsselung. Wer sehr Vertrauliches zu sagen hat, wird wohl um ein persönliches Gespräch nicht herumkommen. Ich allerdings habe einen so hohen Bedarf an Vertraulichkeit selten. Eine Randbemerkung zu sozialen Netzwerken, hier haben überhaupt keine potentiell kompromittierenden Bilder oder Mitteilungen oder Präferenzen was zu suchen. Wer hier wann was löscht, unterliegt nicht dem eigenen Willen. Sich danach aufzuregen, ist dann auch nicht sinnvoll.Ich finde übrigens einen weiteren Browser - vor allem einen vermutlich erfolgreichen - gut. Mehr Pluralität heißt, dass alle größeren Webseiten sich auf Benutzer verschiedener Systeme einstellen müssen. Das bedeutet, dass Standards einzuhalten und zu vereinbaren sind. Endlich enden die Zeiten, in denen ein schlecht an Standards angepaßtes System (Internet Explorer) dann proprietäre Ideen im Web verbreitet. Endlich können wir uns den uns liebsten Browser ohne Reue aussuchen. In meinem Fall ist das aktuell Safari von Apple - der aufgrund eines ausgewogenen Geschwindigkeits- und Funktionsverhältnis mir sehr zusagt. 

Acer watscht Microsoft ab …

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Acer stellt fest (Wie Dell es ja längst getan hat.):

  • Geschäftskunden mögen bitte XP installieren
  • Vista hat ein Stabilitätsproblem
  • Vista hat die Erwartungen enttäuscht

Ich habe Vista jetzt auf recht vielen PCs erlebt, obwohl ich diese Begegnungen so gut wie möglich vermieden habe. Vista ist langsam, oder besser träge. Es ist immer schwer zu sagen, was das System gerade wieder treibt.

Die Dialoge sind kompliziert übersetzt und die Assistenten ebenso erfolglos wie früher, aber dafür umso langwieriger und unausweichlicher. Alleine der Installationsassistent für neu entdeckte USB-Hardware beschäftigt einen ewig.

Die neuen Sicherheitsbestätigungen werden schon wegen ihrer Häufigkeit und der geringen Aussagekraft der Hinweise direkt und ohne sie zu lesen überklickt.

Habe ich schon erwähnt, dass es träge ist, ohja das ist es.

Es stürzt ab - oft. Gerne bei der Installation älterer dem System nach eigenem Bekunden unbekannter Produkte (wie MS-Office 2000), die auch direkt als Problem angesehen werden. Aber am häufigsten dem neuen Internet Explorer. Ehrlich gesagt habe ich noch nie ein Programm so regelmäßig abstürzen sehen. Er startet sich dann ja neu, sucht nach einer Lösung für das Problem - findet sie aber nie. Oftmals erkennen Treiber die Sprache des Betriebssystems nicht, sodass Teildialoge dann in englischer Sprache verfügbar sind. Der neue Internet Explorer ist übrigens träge - das will ich schon anmerken. Bitte unbedingt den Firefox/Opera o.ä. benutzen, sonst macht das Zwischenton lesen keinen Spass ;-)

Noch ein Wort zu Symantec Internet Security unter Vista, buggy ist gar kein Ausdruck.

Also wie schon mehrfach gesagt: NACHSITZEN!

Wenn ich ein WIndows mit ähnlich schwieriger Benutzbarkeit suchen sollte, würde mir nur Windows Millenium Edition einfallen und das war eine Nullnummer, die schnell eingegangen ist. Allerdings gefolgt von einem hervorragendem  Windows 2000.

Hier den Artikel lesen: KLICK!

T-Online hat jetzt nur noch 65.533 Versuche

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Die Telekom nimmt momentan Sicherheitsprobleme gewissenhaft ernst und greift auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

Einem - eher als unzuverlässig bekanntem - Router ist das Schicksal eines Sicherheitslecks durch eine Fernzugangsmöglichkeit beschieden. Das Problem ist zwar durch Updates behoben, aber nicht alle Geräte sind bereits mit dieser neuen Software versehen.

Da der Angriff nun über Port 8085 läuft, kann jetzt kein T-Online-Nutzer mehr diesen Port nutzen. Congster, der Discount-Ableger der Telekom, aber sperrt nicht. Interessante Lösung, aber nur für die 1. Klasse?

Ich finde es witzig , wie bei Heise zu lesen (KLICK!), bleiben jetzt noch 65533 Ports bis zur absoluten Sicherheit übrig. Schön, dass der Zugang nicht einfach über einen Webserver auf Port 80 konfigurierbar war. :-)

Google kämpft um ein Profil

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Google möchte den Dienst googlemail.de abschalten, wenn eine Gesetzesänderung zur Vorratsdatenspeicherung in Kraft tritt. Mit der Begründung, dass diese anonyme Mail-Konten verbiete. Tut sie aber nicht. . . Die Vorgabe ist nur die Speicherung der IP-Daten, generell werden nur Daten gespeichert die erhoben werden. Da muss sich Google also keine Gedanken machen, auch wenn ein gewichtiges Wort für den Datenschutz gut tut, wie auch der verwunderte Chaos Computer Club zugibt.

Nächstes Problem ist, dass eine Abschaltung des deutschen Dienstes, einfach nur auf die amerikanische Webseite gmail.com verweisen würde. Das würde dem Dienst wegen des Namens sowieso gut zu Gesichte stehen. die E-Mail-Endung googlemail.de ist etwas lang geraten. Wie schlimm wäre aber dieser Verweis auf den amerikanischen Server? So ziemlich gar nicht.

Google ist bekanntlich ein agiles, erfinungsreiches und intelligentes Unternehmen, dass eigenem Bekunden nach nicht böse sein will und bis zu einem gewissen Grad das Vertrauen großer Teile der Web-Nutzer genießt. Mit der rasanten Expansion und damit auch auftauchenden moralischen Zwickmühlen (China) wird es schwer, sich als Werbemulti auch noch als gut und vor allem lebensnotwendig absolut vertrauenswürdig darzustellen. Ehrlich gesagt kann Google das als börsennotiertes Unternehmen auch nicht ernsthaft garantieren. Mein Lob dafür, dass sie es versuchen. Allerdings fürchte ich, dass dieser Kampf um den Datenschutz in Deutschland nur ein  Marketingversuch ist. Google ist ein Unternehmen, und jeder Jurist ahnt es schon, Unternehmen wollen Kohle machen, das ist ihr Zweck. Wenn dabei der Weg über den Versuch vernünftig mit den Menschen umzugehen geht, ist das wirklich toll, aber wenn das schnöde Geld eines Tages davonlaufen sollte, fürchte ich, werden einige Prinzipien zumindest sehr schwer zu halten sein.

Apple Safari für Windows XP/Vista

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One more thing … die Standardfloskel des Apple Chief Executives, Steve Jobs, steht für regelmäßige Überraschungen, wie zum Beispiel der Möglichkeit MS-Windows parallel auf Macs installieren zu können. Die Annäherung der zwei Welten bekommt neuen Auftrieb durch den heutigen Start des Beta-Programmes des Clients Safari, der schneller als der Internet Explorer sein soll (nicht so schwierig), aber auch den Mozilla Firefox deutlich übertreffen soll (hier steigt die Herausforderung.

Ich mag den Firefox und werde wohl nicht spontan umsteigen, aber ausprobieren. Schon, da ich von Apples unglaublich gelungener Konzentration auf wesentliche Funktionen und der Eleganz der Apple-Produkte fasziniert bin. Ich hoffe immer noch eines Tages MAC OS auf den Rechnern meiner Kunden installieren zu können. Es würde auf sehr ansprechende Art Vorteile von Windows und Linux kombinieren. Bis dahin empfehle ich jedem, der seinen Computer braucht, um schnell und effizient Anwendungen zu nutzen empfehlen einen MAC zu kaufen. Es bleibt nur der Spielebereich, der Windows unersetzlich macht. Eigentlich eine für Microsoft eher unangenehme Situation, sich darauf verlassen zu müssen. Apple selbst bezeichnet zumindest in den auf der Download-Seite genutzten Bildern den Begriff “Hero” für seinen Browser. Was haben diese Dateinamen wohl zu bedeuten … :-)
Hier der Download zum testen: KLICK!

P.S.: Bisher ist der Browser - wie der Betastatus auch andeutet - für den Alltagseinsatz nicht geeignet und zudem unter deutschen Windows-Versionen wegen einiger Fehler nur beschränkt nutzbar. Warten wir mal auf den Stand 1.0 ;-) Vorher sei allen Surfern gesagt, dass Beta-Software niemals für den SICHEREN Einsatz zu nutzen ist. Es sei denn es sind Googles ewige Betas, die uns dann auch immer den Eindruck vermitteln, auch in dieser Erprobuungsphase sei Software schon perfekt.

Windows Vista

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Windows ist jetzt stabiler geworden und übersichtlicher und schöner. Das Problem, dass ich nach einigen Installationen - zumeist der MS Vista Home Premium - habe, sind Stabilität, Übersicht und Übersetzung.

Microsoft, bitte nachsitzen und folgendes in die Reihe bringen:

  • Stabilität
    Der Suspend-Mode für Notebooks stürzt wie unter XP ab und an ab, mit dem Unterschied, dass dabei das ganze Windows sich auch für Neustarts sperrt.
    Während einer halbstündigen Surf-Session mithilfe des Internet Explorers vier Abstürze, jedes Mal ein Neustart, mit dem Hinweis, es würden Lösungen gesucht. Welche, warum, mit welchem Ergebnis bleibt offen.
  • Übersicht
    Bei diesen tausenden Icons und der ausufernden Beschriftung blicke ich leider nicht mehr durch.
  • Sicherheitskonzept
    Ein Administrator sollte standardmäßig angelegt und auch mit Passwort versehen werden. Die Möglichkeit, bei relevanten Daten lapidar nach einer notwendigen Bestätigung (OK) zu fragen ändert nichts. Das ist eben nicht das Konzept von UNIX/Linux, die ein Passwort abfragen, sondern ein Kompromiss.
  • Mobiles arbeiten
    Es wäre toll, wenn Windows Vista standardmäßig bei zur Neige gehendem Akku warnen würde. Bisher verhält es sich demihingegen so, dass einfach der Suspend-to-disk-Mode gestartet wird.

Bitte, bitte nachbessern. Es fehlen überzeugende Neuerungen und das ganze System macht für mich einfach nicht den Eindruck “aus einem Guß” zu sein, sondern vieles wirkt uneinheitlich.

Die Übersetzungen sind ebenso schludrig, nach dem Motto wollen Sie den Ordnern in den vorhandenen integrieren. Was heißt denn das?

Microsoft lehrt uns rechtzeitig zum neuen Windows Vista Geduld…

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Outlook zum Beispiel könnte für eine Synchronisation schon mal 136 Jahre veranschlagen. (KLICK!) Zumindest sollte die Anti-Aging-Forschung jetzt mal hin machen, ich will nachher noch meine Termine aufs Handy schicken …

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