Robotik II

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Die Killermaschinen sind auf dem Vormarsch, schon im Irak werden die Drohnen eingesetzt. Zunächst ist das nicht viel mehr, als eine elektronische Waffe, die ferngesteuert arbeitet, nach den Plänen, dann aber ein Drittel der Waffen durch die Roboter zu ersetzen, wird uns wohl auch einiger Fortschritt erwarten. Es verändert zumindest das Wesen des Krieges, wenn erst einmal die menschlichen Verluste reduziert werden können, sind blutrünstigere Kriege denkbar. Der Widerstand wächst immer mit der steigenden Anzahl eigener Opfer, deren Familien dann ohne Söhne, Väter oder Brüder weiterleben müssen.

Für unsere Generation ist das alles hochtheoretisch, der Krieg nicht mehr als ein Schatten an der Wand. Der Altkanzler Helmut Schmidt hält dies für eine sehr schwierige Herausforderung, dass Politiker über Einsätze entscheiden, die keinen Krieg miterleben müssen.

Die nächste Frage ist, wieweit das “Kriegshandwerk” dann weiter automatisiert werden kann … Wenn Science Fiction von der Realität eingeholt worden ist, stellen sich viele Fragen.

Welchen Wal wird der amerikanische Ahab Busch und seine Nachfolger wohl jagen wollen?  Wieviel Mut gehört dazu, in einem Real-Ego-Shooter dann real zu töten. Auf jeden Fall ist es eine gruselige Vorstellung, einen technisch unterlegenen Gegner mit diesen Waffen anzugreifen und für was?

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Harry Potter Rap

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Jenée hat mir folgenden Rap eingebracht:

Kettensägen machen das Massaker?

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Der Chef des renommierten Geräteherstellers Stihl (die wirklich die allerbesten Motorsägen und Motorsensen bauen) greift also zu einem hauseigenem Produkt und fällt und entsorgt einen 7m hohen Baum. Anscheinends haben die neuen geräuscharmen Produkte aus seinem Haus, dies unbemerkt möglich gemacht. Dem Besitzer und Nachbar fällt nur noch auf (vielleicht beim Sonnenbaden), “Huch, wo ist der Schatten hin” und schon kombiniert er glasklar, der Baum ist geklaut, beschädigt, getötet.

Stellt sich nur die Frage, warum sich alle Agressionen des honorigen Managers so verselbständigen konnten, dass sogar diese offensichtlich friedliebende Buche (Lieblingslied, “Mein Freund der Baum”) Opfer einer Straftat wurde. Ist es also so, dass alle Theorien von Gewalt in der Kindheit in den Medien oder finanzielle und soziale Desorientierung den Verlust jeglicher Kontrolle nicht erklären können. Bestimmt dahingegen die Säge, wann das Massaker kommen muss? Mußte unser aller Lieblingsbaum No. 2, die Buche deshalb elendlich sterben?

Scully, dieser Mann war ganz offensichtlich besessen.

Wir werden sehen: KLICK! zum Artikle in der FAZ.

2000 Kühe für 2 Mio. Verrechnungseinheiten

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Die DDR hatte es als führendes, blühendes Kollektiv von Beginn an nicht leicht. Interessant, bereits 1959 ging das erste Mal die Milch aus. Da waren die Kollektive gerade erst zusammengeschlossen.

Mehr dazu in der Sommerloch-Serie des Spiegel, die natürlich nichts anderes ist, als ein weiterer Versuch ein Sommerloch mit etwas anderem als der Hitze zu füllen. KLICK!

Zündstoff …

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KLICK!

Kreationismus 2.0

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Es sind die sehr einfachen Darstellungen, die am leichtesten dazu verführen ihnen zu glauben. Es fällt schwer, anschaulichen “Beweisen”, die so einfach gehalten sind, dass sie keine Schnittstellen bieten zu widersprechen. Vor allem natürlich, wenn man in dem Thema, um das es geht nicht bewandert ist. Das trifft leider für ein Großteil der Themen, die uns jeden Tag um die Ohren gehauen werden. Es ist komplex da draussen. . . und mal ehrlich, wir machen uns selten die Mühe gegenzuprüfen.

Dies macht sich jetzt ein fanatischer Antisemit und Kreationist zunutze und veröffentlich einen opulenten Bildband. Prinzip: Alter Knochen auf der einen Seite, neuer Knochen daneben. Keine sichtbare Veränderung, ergo keine Evolution,conclusio: Schöpfung. Für Kinder nicht leicht zu durchschauen. Es gibt zu viel Propaganda auf dieser Welt, und zu viel Geld dafür. Die eine mag uns gefallen, weil es unsere Meinung ist, die andere ist gefährlich, die letzte nur dumm. Es werden zu viele Grenzen überschritten. Das finde ich schade. (Alles dazu: KLICK!)

Gerade heute habe ich gelesen, dass die Lobbygruppe der gemeinsamen Zigarettenindustrie sich aufgelöst hat. Das ist kein Verlust. Die Politik zeigt sich erleichtert und ist froh sie los zu sein. All den anderen Lobbygruppen, die ihnen sympathisch sind, werden Büros Zeit und Arbeit gewidmet. Die Unterscheidung in gute und böse Lobby ist nicht redlich, wenn behauptet werden soll, dass der Politiker sein Mandat ernst nehmen möchte.

23

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Wer sich gestern angemessen unterhalten wollte, hätte mit dem Film 23 eine gute Wahl getroffen. Am 23. Juni 1987 ging eine aufsehenerregende Ermittlung zu Ende und der Hacker Markus Hess ins Netz. Daher noch einmal die Filemempfehlung, wirklich sehr unterhaltsam!

Info in Wikipedia: KLICK!

Natürlich fällt der Zahl 23 eine besondere Bedeutung zu :-)

Aus nichts Geld machen…

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… das war die schöne Vision der Unternehmer in und um Second Life. Endlich etwas näher an die bekannten Visionen der Science-Fiction-Romane kommen und eine echte virtuelle Welt entwickeln, in die Nutzer angeblich tage- und wochenlang zu versinken bereit sind. In Online-Rollenspielen soll das nach Erfahrungen guter Freunde von mir tatsächlich Spieler so machen und soziale Kontakte drumherum weitgehend vernachlässigen. Aber wer weiss wie lange und bei jedem neuen Phänomen gleich in die Zukunft hochzurechnen ist, ist eher psychotisch. Da gibt es viele Beispiele für neue Technologien, die in ihrer Nutzung ganz nach dem Motto: “Wenn das jeder täte…” katstrophale oder zumindest unangenehme  Folgen haben würden. Meißt regeln das aber die guten alten Regeln von Sitte und Anstand, deren Sanktionierung in Form sozialem Ausschlusses seit Jahrtausenden effektiv, aber eben auch nicht sehr human funktioniert.

Zurück zu Second Life haben sich zum einen die ans Unternehmen gemacht, die virtuelle Waren und Dienstleistungen vom Anrüchigen zum virtuellen Kleidungsstück für virtuelle Dollars verkaufen wollen. Diese Dollars haben natürlich einen realen Gegenwert und sind somit innerhalb der Spielelogik - und wenn niemand betrügt - offizielles, konvertierbares Zahlungsmittel.

Die anderen waren große Unternehmen, die fleißig Filialen (zum Beispiel: Daimler Chrysler) in die virtuelle Welt platzten. Werbung eben.

Wer jetzt aber auf die Idee kam, die Menschen würden dauerhaft für virtuelle T-Shirts, also Bilder von T-Shirts und virtuelles Bier, also der Vorstellung von einem Bier, Geld bezahlen würden, ist mir schleierhaft. Jetzt aber ist die Enttäuschung gross, dass das virtuelle Bier auf Dauer nicht so recht gehen mag. Die Geschmäcker scheinen kompliziert zu sein, und das noch nicht die endgültige Lösung unserer Drogen- und Umweltverschmutzungspobleme. Wie ist eigentlich die Öko-Bilanz der virtuellen Mercedes S-Klasse?

So, ich trinke noch einen virtuellen Kaffee, schwarz, Milch geht nicht, Ökomilch ist in 2nd life nirgends zu bekommen.

Ihr lest bitte den Artikel in der Süddeutschen: KLICK!

Eigentlich … und doch, so sieht es aus in Deutschland

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, politisches etwas aus dem Blog herauszuhalten und mehr schönes, nettes kleines zu schreiben. Das kommt noch, ich versprechs ;-)

Aber jetzt sieh’ sich doch mal einer an, wie es in Deutschland schon aussieht: KLICK!

Gewalt auf Demonstrationen ist nicht in Ordnung, aber wir kommen da auch durch staatliche Maßnahmen in ein Bild und in eine Spirale der Provokationen … Solche Käfige stoßen mir übel auf. Viele finden es zutiefst blöd, immer wieder auf der Vergangenheit herumzuhacken, aber mir ist unbehaglich und ich weiss nicht, ob wir uns solche Bilder leisten müssen . . .

Offiziell mit kalten Füßen…

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Einem Richter des Bundesgerichtshof reicht die Grundlage nicht aus, trotzdem soll die Möglichkeit weiter ausgebaut werden. Die unbemerkte Untersuchung des heimischen PCs durch Behörden - im Verdachtsfalle. Für den Fall von Emails und anderen beim Provider neuerdings auf Vorrat gespeicherte Datenmengen hat man gesehen, wie schnell hier aufgeweicht werden kann. Auch die Mautdaten, die von Rot-Grün streng zweckgebunden erhoben wurden, sind jetzt für den Fall von Strafdaten auswertbar.

So leicht, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist es nicht. Es kann nicht ganz problemlos jeder Ermittler auf alle Daten des surfenden Bürger zurückgreifen, so unsicher ist kein gängiges Betriebssystem. Aber den Eingriff in die eigene Wohnung finde ich so unbemerkt schon verunsichernd.  Wieder die vielbeschworene Frage, wo ist die Grenze. Was ist der Preis, den die Gesellschaft für welche tatsächliche Sicherheit zahlt?

Hier ist noch zu erwähnen, dass zunächst einmal die Kriminalitätsstatistik ein Papier ist, dass der Innenminister vorlegt, um seinen Etat zu rechtfertigen. Wünschenswert sind also Fortschritte, und trotzdem der Bedarf der Mittel. Ich glaube nicht, dass eine zweckgebundene Statistik ein hohes Maß an Neutralität gewähren kann.

Zum anderen sind diese Daten gemessen auf die Gesamtbevölkerung und im Vergleich der letzten 100 Jahre nicht sehr besorgniserregend.

hier zur Süddeutschen: “Staatlich organisierter Hausfriedensbruch

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