Ubuntu 7.04 ist da (Teil 2)

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… und schon wieder weg …

Nach einem Neustart präsentiert sich Ubuntu im nur wenig verändertem Design. Ein neuer Assistent für geschützte Treiber, den ich sofort entdeckt habe, verspricht die Einrichtung meiner Grafikkarte. Ein kurzer Neu … Bis zum Start bin ich nicht mehr gekommen, das System ist sofort und abschließend abgesoffen, jetzt über die Rettungskonsole herumzufrickeln - bzw. einfach die xorg-config zu ändern ist mir aber zu aufwendig, sodass ich mich für einen neuen Versuch entscheide und neu installiere. Dann installiere ich vorher die Updates und warte mit der 3d-Unterstützung ein wenig …

- Ende Teil 2 -

Ubuntu 7.04 ist da (Teil 1)

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Pünktlich ist heute die aktuelle Version der Linux Distribution Ubuntu erschienen, die ich mir auch direkt als CD-Image (i386) heruntergeladen habe. Schnell auf eine CD gepackt und auf meinem Test-System (ASUS Notebook) installiert.

Dieses Mal kommt wieder der grafische Installationsassistent zum Einsatz, es wird also zunächst ein komplettes Live-Ubuntu von der CD gestartet, sodass ich hier schon an meinem Beitrag tippen kann, während das System installiert wird. Neu ist, dass die WPA-Unterstützung für drahtlose Netzwerke jetzt dank Network-Manager schon im Livesystem grafisch funktioniert (Netzwerk wählen, und Passwort eintragen), optisch ist zunächst alles gleich geblieben.

Die Installation startet auch gewohnt verständlich, aber mit lückenhafter deutscher Übersetzung, zum Beispiel der Partitionsmanager ist nur in Teilen übersetzt. Da es relativ viele Nutzer gibt, die schlecht Englisch sprechen, stört es mich ein wenig, dass nicht wenigstens die Installationsroutine durchgängig in der jeweiligen Landessprache gehalten ist. Die Partitionierung ist etwas vereinfacht worden, und es führen jetzt noch weniger Klicks zur gewünschten Zielpartition.

Neu ist, dass Benutzerkonten von Windows XP und anderen Linux-Installationen direkt und automatisch migriert werden können. Dazu werden evt. vorhandene Benutzerkonten ausgewählt und in einen beliebigen neuen Benutzer kopiert werden. Das wird vermutlich nur die obligatorischen Datenverzeichnisse (z.B. Eigene Dateien) betreffen, zumindest sollte dies nicht als vollständige Sicherung begriffen werden. Es vereinfacht für EInsteiger aber den Umstieg eventuell, verwirrend können dann bei parallelen Betrieb der Betriebssysteme aber verschiedene Versionen der Datenbestände sein.

- Ende Teil 1 -

Ubuntu Edgy Eft 6.10 - neuer Anlauf

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Jetzt habe ich mir die Zeit genommen, und Ubuntu in der neuesten, stabilen Version auf meinem Notebook installiert. Das Problem, dass das Livesystem (und damit die Installation) nicht startet liegt - wie vermutet - an der Unterstützung für neuere ATI-Grafikkarten (bei mir eine X700 mit 512MB RAM).

Hier die Anleitung:

  1. CD einlegen und starten
  2. Im Bootmenü “F6″ drücken und mit einem Leerzeichen “vga=771″ dazutippen. Mit der Eingabetaste bestätigen.
  3. Jetzt warten, bis sich nichts mehr tut (die Startmelodie sollte ertönt sein).
  4. “Strg”+”Alt”+”F3″ drücken
  5. “nano /etc/X11/xorg.conf” und die Eingabetaste.
    Übrigens, jetzt ist nur der englische Tastaturtreiber geladen. der “/” ist mit der Taste rechts neben ß zu erreichen, das Anführungszeichen mit “ä”.
  6. Jetzt die section “device suchen”
  7. Darunter in eine leere Zeile: Option “MonitorLayout” “LVDS,NONE”
    eintragen.
  8. Mit “Strg+o” speichern und mit der Eingabetaste bestätigen.
  9. Mit “Strg+x” das Programm beenden.
  10. Mit “Strg+Alt+F7″ zurück in den Grafikmodus.
  11. Mit “Strg+Alt+Backspace” den X-Server neu starten

So jetzt läufts. Viel Spass!

Ubuntu Edgy Eft, oder 6.10 released und …

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… funktioniert keinen Meter.

Die bisherige Version (6.06 LTS) konnte bei mir problemlos in der Live-Variante von CD aus gestartet werden und dann auch installiert werden. Nachfolgend mußten für ATI-Karten einige Anpassungen vorgenommen werden, bevor die grafische Oberfläche  (Gnome) zu sehen war. Meine Hoffnung, dass in der neuen Version dieser kleine Stolperstein wegfällt, wurde enttäuscht. Stattdessen kann ich jetzt nicht einmal mehr das Live-System starten. Nach unendlich langer Ladezeit, kommt zwar eine Willkommensmelodie, der Bildschirm aber bleibt schwarz. Das liegt sicherlich an den ATI-Grafikkarten im Notebook (X700 Mobile) und im Desktop (9600 Pro), diese sind aber wirklich nicht mehr ganz aktuell und sollten doch jetzt bekannt sein.

Ich hatte Bedenken, als Ubuntu auf diese grafische Installation aus dem gebooteten Live-System umgestiegen ist (da so ein Grafikfehler immer mal passieren kann) und war etwas erleichtert, als die überarbeitete 6.06 Installations-CD wieder mit einfacher Install-CD daherkam. Also bitte auch für die neue Version nachlegen!

Schade, jetzt kann ich es nicht mal testen, und wenns so bleibt muss ich zurück zu Opensuse. Ich probiere demnächst nach einer Lösung zu finden, dann gibts hier neues.

Ubuntu 6.06

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Nachdem das neue Ubuntu brandneu in seiner endg?ltigen Fassung und sogar mit LTS (Long Time Support) zur Verf?gung steht, hier auch meine ersten Erfahrungen. Nat?rlich getippt mit Firefox auf Ubuntu Linux.

Herunterladen geht wie immer supereinfach und durch die Beschr?nkung auf eine Installations-CD auch entsprechend z?gig. F?r alle Nutzer ohne DSL oder sonstige schnelle Anbindung an das Internet k?nnen auf der Ubuntu-Webseite auch kostenlose CDs bestellt werden. Dieser Service dauert aber erfahrungsgem?? sehr lange, und alle CDs sollten anschlie?end auch verteilt werden. In kleinen St?ckzahlen kann ich bestimmt auch eine Kopie organisieren, wer es braucht meldet sich einfach bei mir.

Die Installation verl?uft nicht mehr im Textmodus, sondern im Grafikmodus. Das Ubuntu-Team setzt hierf?r jetzt eine Live-Version ein, die dann zus?tzlich die Option zum installieren bietet. Das Modul ist daher optisch sehr ansprechend. Ich habe mein Notebook mit dem neuen System versorgt, die etwas schwierige Konfiguration mit der mobilen ATI X700 Grafikkarte verhindert dabei eine Anzeige im normalen Modus, die Auswahl einer “sicheren” Grafikumgebung im Startmen? verhilft zum Erolg.

Auswahlm?glichkeiten bei der Installation sind auf ein Minimum reduziert, alle Optionen k?nnen eigentlich auch g?nstiger im fertig installierten System angepa?t werden. Neu ist auch der grafische Partitionsmanager, der eine sehr gelungene ?bersicht ?ber alle eingebundenen Festplatten und deren Partitionen bietet. Hier f?llt es eigentlich leicht den richtigen Platz f?r sein Linux zu finden.

Die weitere Installation erfolgt problemlos, nach dem ersten Neustart stellt sich das von Ubuntu gewohnte Gnome in nur leicht ?berarbeiteter Optik dar. Die Aufl?sung wurde auf 1024×768, also eine f?r mein WXGA-Display eher ung?nstige voreingestellt. Eine Anpassung mi?lingt ohne den passenden propriet?ren ATI-Treiber. Hier kommt dann die M?glichkeit ins Spiel zus?tzliche Installationsquellen f?r solche optionalen Pakete (Programme) auch grafisch einzurichten. Die wichtigen Quellen sind bereits eingebunden und m?ssen nur noch mit einem Klick aktiviert werden (System - Systemverwaltung - Software Eigenschaften)
Die Treiber installieren sich dann ?ber die bekannte und bew?hrte Paketverwaltung (oder apt-get) einwandfrei und stehen nach einem Neustart auch mit 3d-Unterst?tzung zur Verf?gung. Allerdings immer noch nur in niedrige Aufl?sung. Meine Versuche die xorg.conf zu modifizieren schlugen fehlt, erst ein Umweg verbesserte die Anzeige. Erst einmal mit dem Standardtreiber die gew?nschten Aufl?sungen aktivieren, und dann erst den ATI-Treiber installieren und eintragen. (Fragen hierzu beantworte ich gerne). Geschafft, der ganze Rest funktioniert sehr schnell und gut.

Die gewohnten Anwendungen sind mit dabei, subjektiv ist das neue Ubuntu schneller und deutlich stabiler als mein Versuch mit Opensuse 10.1. Alle wichtigen Pakete sind ?ber zus?tzliche Installationsquellen nutzbar. Der Haken, auch hier nur mit ordentlicher Internet-Anbindung. Aber auch in der Basisinstallation ist ein Standardsystem f?rs gelegentlich Internet und Office-Anwendungen vorhanden.

Neu ist auch eine besseren Einbindung aller vorhandenen Partitionen ins System (durch den entsprechenden fstab-Eintrag), hierdurch ist das System auch wirklich arbeitsbereit. Verbindungen zu Windows-Freigaben sind unproblematisch, auch NTFS-Dateisysteme k?nnen nach wie vor gelesen (aber nicht beschrieben) werden, fat32 dann auch mit Schreibsupport.

Insgesamt ein prima System zum EInstieg, aber auch f?r den erfahrenen Anwender. Richtige Linux-Fans haben nat?rlich ganz andere Ideen und Vorstellungen, f?r mich pers?nlich ist eine schnelle und einfach ?berschaubare Konfiguration wichtig. Hier war ich zuletzt vom neuen Paketmanager aus Opensuse entt?uscht, der sich sofort “verschluckt” zu haben schien, nachdem ich neue Paketquellen genutzt hatte. Eregebnis, die Update-Verwaltung war im Prinzip unnutzbar.
Optik und Usability sind durch Gnome und KDE universell anpa?bar, wobei ich trotz eingeschr?nkter M?glichkeiten ganz ordentlich mit dem Standard Gnome zurecht komme. Die Geschwindigkeit entsch?digt f?r alles ;-)

Dann jetzt einfach mal viel Spass beim Herunterladen uns Ausprobieren. (Info an Michael, Ndiswrapper ist nat?rlich dabei, WEP wird unterst?tzt, WPA muss ?ber den WPA-Supplicant etwas umst?ndlich eingerichtet werden)

Ubuntu hei?t Menschlichkeit… 6.06 - Dapper Drake

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